Kleiner Troll, was nun?(... geeignet für 1. bis 6. Schuljahr)

Es gibt zwei Inseln. Auf der "Blauen Insel" leben Trolle, die viel besitzen, aber auch viel arbeiten müssen. Deshalb hat niemand Zeit. Wer nicht so schnell und gut arbeitet wird verachtet. Alle Trolle richten sich nach einer "Stimme", die nie in Erscheinung tritt, aber Normen und ungeschriebene Gesetze verkündet. Eine der vorherrschenden Normen ist: "Jeder Troll, der etwas auf sich hält, braucht immer neue Sachen." Deshalb fährt der Troll Radomar zur Sonneninsel. Die Trolle der Sonneninsel leben bescheiden, fröhlich und mit der Natur im Einklang. Sie begegnen Radomar vertrauensvoll und gastfreundlich. Das schützt sie aber nicht vor seiner List. Radomar will ihre blaugoldenen Steine mitnehmen und zerstört dabei den fruchtbaren Boden. Nun haben die Trolle keine Lebensgrundlage mehr und müssen ihre schöne Heimat verlassen. Verzweifelt machen sie sich auf den Weg zur blauen Insel. Dort sind sie aber gar nicht willkommen. Am liebsten möchte man sie schnell wieder los werden. Deshalb wird ihnen das Leben so schwer wie möglich gemacht. Nur die Trollkinder freunden sich an. Schliesslich verkündet die Stimme, dass die fremden Trolle die "Blaue Insel" sofort verlassen müssen. Weil dieser Schluss zu traurig wäre, schalten sich an dieser Stelle die Puppenspielerinnen in das Geschehen ein. Gemeinsam mit den Kindern suchen sie nach Alternativen und spielen ein versöhnliches Ende.